(c) Dieter Schütz/pixelio.deDie Grundaussage „Bewegung ist das Tor zum Lernen“ bringt die Art und Weise wie Kinesiologie das Lernen unterstützt auf den Punkt.

Es geht darum, die für das Lernen wichtigen Bewegungsgrundlagen zu schaffen und bei Bedarf zur Verfügung zu haben.

 

Bewegungsgrundlagen die für das Lernen wichtig sind können z.b. sein: fließende Bewegung der Augen von rechts nach links und wieder zurück, Koordination von Augen- und Handbewegungen, das einwandfreie Zusammenspiel beider Gehirnhälften, die einwandfreie Nutzung der Sinneskanäle (sehen, hören, fühlen) usw.

 



 

Wir brauchen:

  • konkrete Erfahrungen, sowie
  • eine gute Sinnes- und Bewegungsintegration und
  • Zugang zu den jeweils beteiligten und benötigten Gehirnfunktionen

damit Lernen einwandfrei funktioniert.

 

Außerdem müssen diese Funktionen:

  • gut aufeinander abgestimmt sein und
  • in verschiedenen Situationen (auch bei Prüfungen) verfügbar bleiben

Dann ist Lernen nicht mühsam und anstrengend,
sondern gelingt leicht und macht Spaß.

 


 

Wenn Lernen einfach nicht gelingt oder sehr mühsam ist kann es z.b. sein, dass:

  • Gehirnfunktionen wie der integrierte niedere Gang oder der integrierte hohe Gang* nicht zur Verfügung stehen, oder dass zwischen den beiden Funktionszuständen nicht einfach hin und her geschaltet werden kann
  • die Sinneskanäle des Sehens und Hörens nicht einwandfrei genutzt werden können und das Kind somit den Anforderungen des überwiegend visuellen und auditiven Schulunterrichts nicht folgen kann
  • kleinere und größere Blockaden vorhanden sind, weil Lernen z.b. über längere Zeit mit Stress verbunden war
  • grundlegende, für das Lernen wichtige Entwicklungsschritte fehlen

 



 

Innerhalb einer kinesiologischen Einzelsitzung können durch so genannte tiefergehende Tests die physischen Voraussetzungen für das Sehen, das Hören, das Schreiben, für den Zugang zum Mittelfeld und die Voraussetzung für eine gelassene, positive Einstellung getestet und durch gezielte Übungen korrigiert werden.

Die Methode Brain-Gym stellt z.b. spezielle Übungen und Bewegungsabläufe zur Verfügung, die zur Aktivierung der verschiedenen kognitiven Funktionen wie Sehen, Hören, Verstehen, Organisation und Kommunikation entwickelt wurden. Diese Übungen stellen die natürlichen Lernmuster wieder her und können den Organismus zur Selbstregulation aller notwendigen Abläufe im Gehirn anregen.

 


Insgesamt können 26 Übungen und 2 "Bewegungsabläufe zur Neubahnung"

zu dramatischen Verbesserungen von Koordination und Lernfähigkeit führen.



 

 

* Im niederen Gang lernt unser Gehirn neue Fertigkeiten und Fähigkeiten, die wir noch nicht automatisch können, für die wir noch unsere gesamte Aufmerksamkeit benötigen. Immer wenn wir etwas Neues lernen oder neue Entscheidungen treffen wollen, benötigen wir den niederen Gang. Der niedere Gang ist der ideale Lern-Zustand für Neues. Im hohen Gang greifen wir auf bereits Gelerntes zurück. Die nötigen Bewegungen oder Handlungen sind bereits automatisiert und geschehen teilweise schon unbewusst. Beim Lernen ist es sehr wichtig zu beiden Bereichen Zugang zu haben und ohne Mühe zwischen dem integrierten niederen Gang und dem integrierten hohen Gang hin und herschalten zu können.

(Der hohe Gang ist nur integriert, wenn das Gehirn auch zurückschalten kann um inne zu halten und Neues zu lernen. Umgekehrt ist der niedere Gang nur dann integriert, wenn das Gehirn im hohen Gang funktioniert und neu gelerntes mit vorhandenem Wissen verbinden kann.)

 

 



Bildquellenangabe: (c) Dieter Schütz / pixelio

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