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Lernberatung nicht im Sinne von Schulstoff lernen,

oder Nachhilfe für bestimmte Schulfächer...

 

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...sondern Lernberatung zur Förderung
der Autonomie und Kompetenzen,
lernen durch gezielte Bewegungen und Erfahrungen
und lernen durch Verankerung.

 


 

(c) Helene Souza/pixelio.deKindern ist die Lernfähigkeit grundsätzlich angeboren. Sie sind entspannt und wissen instinktiv, wie man lernt. Wenn die kindliche Entwicklung ungehindert verläuft und das Kind Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten hat, sowie Raum zum Bewegen und Experimentieren, dann werden stabile Grundlagen für das spätere Lernen gelegt.

Die Krabbelphase eines Kindes ist z.b. nicht nur wichtig für die gesunde Entwicklung der Wirbelsäule, sondern auch für das Zusammenspiel zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte. In der Krabbelphase übt ein Kind die koordinierte Benutzung der Extremitäten beider Körperseiten und lernt, das visuelle, auditive, taktile und kinästhetische Mittelfeld koordiniert zu benutzen. Beginnt ein Kind also zu früh auf zwei Beinen zu laufen, können unter Umständen wichtige Entwicklungsschritte fehlen, die leichtes lernen ermöglichen würden.

 



(c) Gerd Altmann/pixelio.deDie neuronalen Strukturen, die in den ersten Jahren unseres Lebens aufgebaut werden, sind so genannte Kernstrukturen. Weiteres Wissen und Können, das wir uns im Rahmen des schulischen und beruflichen Lernens aneignen, wird in diese Kernstrukturen integriert.
Wenn diese Strukturen falsch angelegt oder gar durch Nichtbenutzung verkümmert sind, so wird man sich später sehr schwer damit tun, neues Wissen positiv und mit Spaß hinzuzulernen.

Bis zum Ende unseres zweiten Lebensjahres entstehen unzählige Verbindungen zwischen den Gehirnzellen – wesentlich mehr, als später tatsächlich genutzt oder gebraucht werden. Am Ende dieser Phase ist die Anzahl von neuronalen Verbindungen in unserem Gehirn so groß wie niemals später in unserem Leben. Etwa bis zur Pubertät werden alle Verbindungen die nicht gebraucht werden, also alle die nicht durch entsprechende Nutzung und Reize gefestigt und stabilisiert wurden, wieder aufgelöst. Daher beeinflussen zahlreiche Faktoren wie die eigene Motivation, positiv und negativ bewertete Erfahrungen und Emotionen, persönliche Fähigkeiten und Vorlieben, innere Bilder uvm. die synaptische Vernetzungsstruktur unseres Gehirns.

 


So einzigartig wie sich unsere Gehirne entwickeln,
so unterschiedlich denken und lernen wir auch...

...und dort wo lernen einfach schwer fällt,
kann Lernberatung mit Kinesiologie hilfreich sein!



 

 

Bildquellenangaben:
Lernstress ade: (c) Dieter Schütz / pixelio
Buntstifte: (c) Alexandra H. / pixelio
Legosteine: (c) Helene Souza / pixelio
Tafel Lernen: (c) Gerd Altmann / pixelio

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