In den 50er Jahren entdeckte der amerikanische Chiropraktiker Dr. Georg Goodheart direkte Zusammenhänge zwischen Muskelreaktionen, Meridianenergien und Organen und begann diese genauer auszutesten und festzuhalten. Er gilt somit als Begründer der Kinesiologie. 1964 entwickelte er dann aus der amerikanischen Naturheilkunde und der Chiropraktik heraus die Applied Kinesiology.

In der Chiropraktik wurde damals schon mit Reflexpunkten gearbeitet, wie wir sie heute benutzen. Man wusste, dass die Stimulation bestimmter Reflexpunkte an der Wirbelsäule sowie an anderen Körperstellen Auswirkungen auf innere Organfunktionen und Muskeln haben kann. (Muskeln können z.b. durch Wirbelreflexpunkte stimuliert werden, um selbstregulierend Fehlstellungen der Wirbel auszugleichen.)


1970 entwickelte Dr. John F. Thie (ein Schüler von Goodheart) aus den Bereichen: Chiropraktik, Kinesiologie, Akupressur und Ernährungswissenschaft, eine Methode die für jedermann leicht zu erlernen ist und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Dies war der erste systematische Ansatz in der Kinesiologie. Er nannte seine Methode Touch for Health (Gesund durch Berührung).


Richard D. Utt, erweiterte Goodhearts Idee über Zusammenhänge zwischen Meridianen und Muskeln bis hin zu einzelnen physiologischen Funktionen. Er untersuchte die Beziehungen von Muskeln und Meridianen in allen Bereichen der Anatomie und Physiologie. So ergaben sich detaillierte Zuordnungen von einzelnen Organstrukturen und Körperfunktionen, zu sogenannten Referenz-Meridianen. Seine Methode nennt sich AP - Applied Physiologie.


Zusammen mit der EDU-Kinesiologie, welche von Dr. Paul & Gail Dennison entwickelt und als Brain Gym bekannt wurde, bilden die o.e. Techniken die Grundlage meiner Arbeit als Kinesiologin.

 



 

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