Diese Methode ist eine Kombination aus 

sehr sanften, spezifischen Handgriffen zur Entgiftung einerseits 

und gezielter Reflexzonenarbeit auf der anderen Seite.

 

Die Fruchtbarkeitsmassage reguliert den Hormonhaushalt, stärkt die Fortpflanzungsorgane und kann die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Sie fördert ein ganzheitliches Wohlbefinden und kann so auf eine sehr sanfte Weise den Weg zur Empfängnis ebnen. Die Vitalisierung und Stärkung der Geschlechtsorgane hat außerdem einen entgiftenden Effekt.

 

Zum Gesundbleiben empfehlen sich zwei Massagen pro Jahr.

Frauen mit Kinderwunsch wird eine Serie von jeweils sechs Massagen empfohlen.

 


 

Wie ist diese Methode entstanden?

Der Ursprung der Fruchtbarkeitsmassage geht auf den aus England stammenden Heiltherapeuten Joseph Bestford Stephenson (1874 - 1956) zurück. Die aus Indien stammende Gynäkologin Dr. Gowri Motha verband dann die ursprüngliche Methode mit ayurvedischen Heilweisen und führte ihr Verfahren Anfang der 90-er Jahre erstmals in Europa ein.

Dr. Gowri Motha leitete damals eine auf Kinderwunsch spezialisierte Praxis in London. Da sie mit den Ergebnissen der IVF-Behandlungen (künstliche Befruchtung) eher unzufrieden war, begann sie komplementäre Therapiemethoden zu testen. Ein Jahr lang erprobte sie in ihrer Praxis diese so genannte Fruchtbarkeitsmassage an ihren Patientinnen.

Den Erfolg bezeichnete sie als gravierend: 60 bis 80 Prozent der Frauen mit Kinderwunsch sollen binnen eines Jahres schwanger geworden sein, nachdem sie eine Behandlungsserie von sechs Massagen erhalten hatten. 

 


 

Wie wirkt die Fruchtbarkeitsmassage?

Die Wirkung der Methode wird im Allgemeinen beschrieben als: 

  • zyklusregulierend
  • harmonisierend
  • reinigend
  • entgiften
  • entspannend
  • fruchtbarkeitsfördernd

Die Grundidee ist eine Entgiftung des Körpers und seinen "Stauzonen", was sich positiv auf die Regulierung sämtlicher Körperfunktionen und Sexualfunktionen auswirken kann. Verspannungen und Blockaden werden dabei gelöst.

Die Fruchtbarkeitsmassage fördert außerdem die Durchblutung der Gewebe von Eierstöcken, Eileitern und Gebärmutter. Sie soll auch die Funktionen von Lymphsystem, Nieren, Leber und Schilddrüse verbessern und Fehlfunktionen ausgleichen. Bei regelmäßiger Anwendung bemerken viele Frauen positive Veränderungen im Körper: Entspannung, ein wohliges und warmes Gefühl im Bauch und eine Steigerung der Vitalität.

Außerdem kann die Fruchtbarkeitsmassage den Zyklus der Frau regulieren und den Eisprung unterstützen. Auf diese Weise kann die "Trefferquote" erhöht werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Frau grundsätzlich fruchtbar ist und alle Organe funktionieren.

Natürlich sollten Sie sich bei unerfülltem Kinderwunsch nicht allein auf die Fruchtbarkeitsmassage verlassen. Wichtig ist eine gute gynäkologische Behandlung. Eine Fruchtbarkeitsmassage kann diese aber durchaus sehr sinnvoll begleiten.

 


  

Wie ist der Ablauf bei einer Fruchtbarkeitsmassage?

Die insgesamt etwa 45-60 Minuten dauernde Behandlung besteht aus zwei Teilen: dem General Treatment und einer anschließenden Bauchmassage. Dabei kommt kalt gepresstes Olivenöl zum Einsatz, das unter Umständen durch ein paar Tropfen Aromaöl ergänzt wird. Diese ausgesprochen sanfte Massagetechnik beruht auf Kenntnissen der Reflexzonentherapie und der Lymphdrainage.

Für das General Treatment setzt sich die Patientin zunächst auf einen Stuhl und die Therapeutin stimuliert die Lymphknoten am oberen Rücken, am Hals und im Nacken. Anschließend werden die Nierenreflexzonen am Rücken angeregt. Dies soll in erster Linie der Entgiftung dienen.

Für die Bauchmassage nimmt die Patientin dann eine bequeme Rückenlage ein. Die Therapeutin stimuliert gezielt die Reflexzonen der Leber und der Sexualorgane. So werden Lymphansammlungen im Bereich der Eileiter, Eierstöcke und Gebärmutter gelöst, Nerven, Muskeln, Bänder und die Organe werden ausgerichtet.

 


  

Gibt es Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Zu Beginn der Behandlungsserie kommt es selten zu Muskelkater im Bereich des Nackens und der Bauchmuskulatur, zu vermehrten Hitzegefühlen und Schwitzen oder zu Gemütsveränderungen. All das weist aber eher auf einen gewünschten Prozess der Entgiftung und hormonellen Neuregulierung hin.

Nicht angewendet werden sollte die Fruchtbarkeitsmassage während der Menstruation, da die Behandlung die Blutung verstärken kann. 

 


  

Fruchtbarkeitsmassage auch für Männer?

Häufig wird nur die Frau behandelt. Es spricht jedoch viel dafür, auch den Mann mit zu behandeln. Der Ablauf der Fruchtbarkeitsmassage ist identisch, lediglich die Behandlung der Gebärmutter wird beim Mann nicht durchgeführt. Es gibt gezielte Griffe zur Stimulation der Prostata, diese werden aber nicht in der therapeutischen Praxis ausgeübt, sondern zu Hause von der Partnerin!

 


 

Was sind die Einsatzgebiete der Fruchtbarkeitsmassage?

Es gibt mittlerweile viele unterschiedliche Einsatzgebiete der Massage, wie zum Beispiel:

  • Bauch- und Menstruationsbeschwerden
  • unregelmäßiger Zyklus
  • Hormonschwankungen
  • unregelmäßige Blutungen
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • suboptimales Spermiogramm des Mannes
  • uvm.

Auch Lageanomalien wie eine geknickte Gebärmutter oder gedrehte Eileiter, die einer Empfängnis entgegenstehen, kann man damit auf sanfte Weise zu korrigieren versuchen. Ihre Wirkung bei der Rückbildung der Gebärmutter nach Geburt und Fehlgeburt ist ebenfalls nicht zu übersehen.

 



Diese Methode beruht auf zahlreichen praktischen Erfahrungen,

eine wissenschaftlich anerkannte Studie liegt bislang aber nicht vor.



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